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Nackenschlag aber kein Weltuntergang

Buchen verliert in Pfedelbach gegen die HSG Hohenlohe – Nächste Woche Horkheim 2 zu Gast in Buchen 

Nur wenig läuft im Moment zusammen bei der Bezirksligamannschaft des TSV Buchen. Nach dem man zuletzt in eigener Halle das Derby gegen den selbst ernannten großen Meisterschaftsfavoriten TV Mosbach abgeben musste, wurden die Aufgaben am vergangen Wochenende nicht kleiner. Mit der HSG Hohenlohe hatten die Buchener ein weiteres Topteam vor der Brust. Soviel vorweg – Zu einer Sensation hat es bei weitem nicht gereicht. Völlig verdient und ohne echte Chance musste man mit einer deutlichen Niederlage die Heimreise antreten.

Die erste Halbzeit ließ sich für den TSV noch einigermaßen gut an. Das erste Tor der Begegnung erzielten noch die Buchener. Doch nach dem Ausgleich und einem weiteren Treffer geriet man schnell in Rückstand. Das 6:1 nach gut zehn Minuten veranlasste die Buchener Bank zu einem Team Time-Out. Die Neuorientierung schien Wirkung zu zeigen und beim 7:5 war man wieder einigermaßen im Spiel. In dieser Phase stimmten die Abläufe, man zwang den Gegner auch zu leichten Fehlern und nutzte diese aus. Doch die Gastgeber machten ebenfalls von ihrem Recht zum Time-Out gebrauch und auch hier fruchtete die Ansprache. Bis zur Halbzeit zog die HSG Hohenlohe davon und erzwang so etwas wie eine kleine Vorentscheidung.

Nach dem Pausentee gehörte das erste Tor zwar auch wieder dem TSV, doch führte dies nicht zu einer erneuten Aufholjagd. Stück für Stück enteilten die Hausherren und nach vierzig gespielten Minuten lag der TSV erstmals mit 10 Toren zurück. Die einzig positive Meldung im zweiten Durchgang war da vielleicht, dass auch nach Spielende nur 11 Tore Rückstand auf der Hallenuhr standen. Am Ende war die Kombination aus dünnem Kader, unpräzisen Abschlüssen, „unforced Errors“ und einem starken Gegner zu viel, um etwas Zählbares auf Pfedelbach mitzunehmen.

Für die nächste Woche muss das Ziel sein, endlich den Knoten zum Platzen zu bringen und gegen die TSB Horkheim befreit aufzuspielen. Geschenke sollte man jedoch auch von der 3. Ligavertretung aus Horkheim nicht erwarten. Mit dann hoffentlich wieder vollem Kader und vollen Akkus geht es am nächsten Samstag, nach einem äußerst wechselhaften Handballjahr, zum letzten Heimspiel 2017 im Hexenkessel.

 

Es spielten: Bleifuß (Tor), Nirmaier (Tor), Kraft (6/1), Gremminger, Beck (5), Weis (1), Schmitt (5), Röckel (5), Weimer, Dosch

Wieder keine Punkte in fremder Halle

Knappe Auswärtsniederlage sorgt für Ernüchterung – Nächsten Samstag das Derby zuhause gegen Mosbach

 

Mit einer ordentlichen Portion Motivation ging es am vergangenen Sonntag in Richtung Eppingen um beim dort spielenden TB Richen endlich die ersten Auswärtspunkte der Saison einzufahren.

Nach langen sechzig Minuten musste man jedoch ohne zählbares die dortige Hardtwaldhalle verlassen und die Heimreise mit einem nun ausgeglichenen Punktekonto antreten.

Die Männer Bezirksligamannschaft sucht aktuell noch nach dem „Flow“ in ihrem Spiel. Dass die Fähigkeiten bei diesem Team vorhanden sind werden wohl nur die wenigsten bezweifeln. Einzig über die gesamte Spielzeit will noch nicht jedes Rädchen ineinander greifen. Auch die Startphase in der Partie gegen den TB Richen geriet abermals etwas holprig. Es dauerte knapp vier Minuten ehe der TSV auch mit einem Treffer am Spiel teilnahm. Allerdings legte das Heimteam ebenfalls keinen Blitzstart hin und somit stand es nach der Ouvertüre nur 2:1 für die Hausherren. In der Folge erwachte das Leben im Buchener Team. Innerhalb der nächsten Minuten drehte der TSV die Partie und lag mit 4:7 in Front. Eine Führung die auch erst einmal Bestand haben sollte. Erst in den letzten Minuten von Durchgang Eins bröckelte der kleine Vorsprung dahin, sodass die Partie beim 14:14 wieder ausgeglichen war. Noch drei Minuten waren da in der ersten Halbzeit zu gehen. Beide Teams belauerten sich nun und niemand wollte mit einem Rückstand in die Kabinen verschwinden. Doch mit dem Schlusspfiff waren es die Buchener die das gute Gefühl mitnehmen durften und zur Halbzeitpause auf 14:15 stellten.

Auch der Schlussabschnitt begann äußerst positiv für den TSV Buchen und das gute Gefühl hielt an. Ein gehaltener 7m-Strafwurf und einige provozierte Ballverluste der Defensive sorgten wieder für ein 3-Tore Polster. Doch abermals dampften die Hausherren diesen Vorsprung ein und konnten zum 22:22 ausgleichen. Wieder stand die Partie auf der Kippe doch die Mannen in Grün blieben ruhig. Mit zwei schnellen Angriffen war das dünne Polster wiederhergestellt. Aber auch dieses sollte noch nicht endgültig ausreichen. Statt die sich bietenden Chancen zu nutzen um den Knopf an die Partie zu machen, vergab man beste Gelegenheiten und handelte sich zu allem Unglück noch eine Zeitstrafe ein. Diese Vorlage ließen sich die Gastgeber dann nicht entgehen und nutzten unter anderem zwei Strafwürfe um auf 30:26 davonzuziehen.

Was in dieser Partie tatsächlich möglich gewesen wäre zeigten die Buchener in den letzten Minuten, leider viel zu spät. Unbeeindruckt stemmte man sich mit offenem Visier der drohenden Niederlage entgegen, während die Spieler des gastgebenden Turnerbundes meist nur noch von hinten zupacken konnten. Die folgerichtige doppelte Überzahl ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen. Es sollte jedoch nicht mehr sein.

Mit der Gewissheit, dass die Niederlage eigentlich nur der eigenen mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben war, musste man mit einem 31:30 im Gepäck die Heimreise antreten.

Zeit zum Wunden lecken bleibt jedoch kaum. Schon am kommenden Samstag darf man die Nachbarn aus der Kreisstadt begrüßen. Das Derby der beiden Landesligaabsteiger wird sicherlich wieder jede Menge Zuschauer anziehen und von den Teams einiges abverlangen.

Es spielten: Theobald, Nirmaier (beide Tor), Grollmuss, Kraft (4), Gremminger (1), Große (3), Beck (2), Weiß (1), Kleinert, Schmitt (12/6), Weimer (6), Dosch (1)

 

Zuhause souverän

Vor der kleinen Pause ein dominanter Heimsieg – Nächste Partie, das Derby am 21. Oktober in Neckarelz

In der vergangenen Woche musste man sich im ersten Auswärtsspiel der noch jungen Saison in Bad Wimpfen geschlagen geben. Nach einer starken ersten Halbzeit schaffte man es dort im zweiten Durchgang nicht dran zu bleiben und kassierte eine verdiente Pleite. Dies sollte sich in eigenen Halle gegen den Absteiger aus der Landesliga Württemberg ändern. Zu Gast war der SV Heilbronn am Leinbach, ehemals Frankenbach/Neckargartach. Diese Mannschaft hatte vor Rundenbeginn einen deutlichen Aderlass zu verzeichnen. Nur wenige Leistungsträger blieben erhalten und somit musste der Kontrahent für den TSV Buchen als Wundertüte gelten.

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Auswärts der gleich ein erster Dämpfer

Buchen kassiert in Bad Wimpfen eine deutliche Schlappe – Nach gutem Beginn 32:26

 

Nicht wenige der Konkurrenten hatten die 1. Mannschaft des TSV ganz oben auf der Rechnung wenn es um den Titel in der Bezirksliga Heilbronn-Franken ging. Vor allem die Teams aus dem Unterland konnten die Buchener nicht schnell genug zum Favoriten erklären – so auch in Bad Wimpfen. Vielleicht war es der Versuch von den eigenen Ambitionen abzulenken, vielleicht schätzt man aber auch die Badener so stark ein. Die Wahrheit liegt jedoch seit jeher auf dem Platz und auf eben jenen begab sich der TSV am äußerst späten Sonntagnachmittag bei den Staufer-Bären. Diese hatten über den Sommer und auch schon in der vergangenen Saison einen kompletten Neustart gewagt und sich personell immens verstärkt. Von der Torhüterposition bis zu den Außenbahnen, nur neue Gesichter im Trikot des Handballclubs.

Die Partie begann recht ausgeglichen und die Trainer beider Mannschaften haderten schon in den ersten Minuten mit ihren Defensivreihen. Beide Teams kamen immer wieder zu relativ einfachen Toren durch ihre Rückraumakteure. Es brauchte eine ganze Weile, bis sich auch die Abwehrverbünde auszeichnen durften. Auf Buchener Seite bedurfte es eines parierten Siebenmeter-Strafwurfs um die Abwehr zu wecken. Ab dann jedoch taten sich die Hausherren immer schwerer zu geeigneten Einschussmöglichkeiten gegen die Buchener Defensive zu kommen. So gelang es dem TSV Buchen beim 13:13 den Ausgleich herzustellen und beim 14:15 sogar in Führung zu gehen. Innerhalb der letzten Spielminute vor dem Pausenpfiff waren es dann aber zwei „unforced Errors“ im Offensivspiel, die den Halbzeitstand von 15:16 zugunsten der Gastgeber begünstigten.

Zur zweiten Halbzeit wollte man weiterhin aus einer ordentlichen Abwehrreihe nach vorne Spielen und die recht frisch zusammengewürfelte Mannschaft aus Bad Wimpfen unter Druck setzen. Allerdings geriet man trotz Überzahl und anfänglichem Ausgleich zum 17:17 unnötig in Rückstand. Ohne besonderen Grund verzettelte man sich in der Folge im Angriffsspiel und verlor etwas die Linie. So verschaffte man den Hausherren die Chance sich langsam aber sicher abzusetzen. Zehn Minuten vor Spielende waren diese schon auf 29:24 enteilt und auch ein letztes Aufbäumen blieb ohne Ertrag. Immer wieder rannte man begleitet von erstaunlichem Wurfpech an. Bezeichnend in dieser Phase, ein Wurf übers ganze Feld, der bei leerem Tor am Innenpfosten abprallte und direkt in den Händen Bad Wimpfens landete.

Am Ende setzte es eine Niederlage gegen abgezockte Bad Wimpfener, die in dieser personellen Konstellation, sicher um die Topplätze mitspielen werden. In der Höhe sicherlich zu deutlich, in der Sache aber eine unstrittige Niederlage gegen eines dieser vielen Topteams, die sich diese Saison in der Bezirksliga tummeln. Es verspricht also eine spannende Saison zu werden, die ihre Fortsetzung schon nächste Woche in Buchen findet. Dann gastiert mit dem SV Heilbronn ein Absteiger aus der Landesliga Württemberg in Buchen.

 

 

Für den TSV spielten: Nirmaier (Tor), Theobald, (Tor), Weber (1), Kraft (6), Grollmuss (1), Beck (4), Zuzarovski (1), Weis (1), Röckel (5/3), Schmitt (5/1), Weimer (1/1)

Erfolgreiches Stückwerk zum Auftakt

Handball-Bezirksliga: Der TSV Buchen gewinnt sein Auftaktspiel gegen den TSV Weinsberg 2 mit 27:21

Etwas mehr als vier Monate waren seit dem letzten Punktspiel des TSV Buchen vergangen. Der Sieg gegen den TV Schriesheim Ende April reichte nicht, um den Abstieg aus der Landesliga Baden Nord zu verhindern und so müssen sich die Buchener 2017/18 wieder in der stark besetzten Bezirksliga Heilbronn-Franken behaupten. Ganz gleich wie viel Energie und Aufwand in eine Saisonvorbereitung gesteckt werden – ein Rest an Ungewissheit bleibt immer bestehen bis die ersten Saisonspiele verstrichen sind. So war das Heimspiel gegen den TSV Weinsberg 2 am vergangenen Samstag so etwas wie eine erste Standortbestimmung in der neuen alten Liga. Obwohl speziell im Angriff noch einiges an Sand im Getriebe zu stecken schien, konnten die Odenwälder ihr Auftaktspiel letztlich souverän mit 27:21 für sich entscheiden.

Die Oberligareserve des TSV Weinsberg, die die vergangene Spielzeit in der Bezirksliga als guter Sechstplatzierter beendete, setzte wieder auf die bewährte Mischung aus arrivierten Routiniers und ambitionierten Perspektivspielern. Dass die Buchener unter heimischem Dach aber nur äußerst ungern Punkte abgeben, stellten sie gleich zu Beginn der Partie klar. Von der ersten Minute an stand die Buchener Abwehrreihe äußerst stabil. Buchens Schlussmann tat ein Übriges und so hatten es die Gäste in der Anfangsphase schwer, zu Torerfolgen zu kommen. Die Hausherren hingegen hatten anfangs wenig Mühe, über 1-gegen-1-Aktionen einzunetzen. Nach zehn Spielminuten hatte sich der Buchener TSV bereits mit 7:2 vom TSV aus Weinsberg abgesetzt. In der Folge paarte sich auf Seiten der Buchener jedoch mangelnde Angriffsstruktur mit Wurfpech und so hatte man es sich selbst zuzuschreiben dass die Gäste wieder zurück in die Partie fanden. Trotz zeitweisen Überzahlspiels musste Buchen einen 0:5-Negativlauf hinnehmen und so war Buchens Vorteil beim 9:10 wieder dahin. Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte fand man wieder zu sich und konnte das Ergebnis bis zum Pausentee auf 13:11 korrigieren.

Sehr gute Abwehrarbeit, jedoch zu viele unvorbereitete Einzelaktionen in der Offensive – so die Analyse von Coach Sebastian Wiener in Kurzform. Für den zweiten Spielabschnitt forderte er vor allen Dingen mehr Zusammenspiel im Positionsangriff um den Vorsprung wieder zu vergrößern. Tatsächlich gelang dies nach dem Seitenwechsel etwas besser. Bis zum 16:15 hielt Weinsberg noch dagegen, dann aber begann Buchen, seine Führung kontinuierlich auszubauen. So lautete der Spielstand wenige Minuten später bereits 21:15, was einer Vorentscheidung gleichkam. Spielfluss kam in der Schlussphase kaum mehr zustande, woran auch das Schiedsrichtergespann seinen Anteil hatte, welches sich mit teils sehr kreativer Regelauslegung in beide Richtungen unfreiwillig in den Mittelpunkt rückte. So bot die Partie nur noch wenig ansprechenden Handball und plätscherte dem Ende entgegen. Simon Röckel, mit 8 Toren Buchens erfolgreichster Torschütze, setzte dem Spiel mit dem Treffer zum 27:21 letztlich den Schlusspunkt.

Wenngleich der Landesliga-Absteiger aus Buchen in seinem Auftaktspiel weit unter seinen Möglichkeiten blieb, stehen am Ende zwei verdiente Punkte zu Buche. Will man aber auch gegen die absoluten Topteams der Liga bestehen, so muss man sich wesentlich steigern. Gelegenheit dazu besteht bereits am nächsten Sonntag, wenn Buchen in Bad Wimpfen gefordert ist.

Es spielten und trafen: Nirmaier, Theobald (beide Tor), Kraus, Kraft (1) Gremminger (1), Grollmuss (2), Große (2), Beck (3), Zuzarovski, Weis (2), Schmitt (7), Röckel (8 Tore/davon 4 Siebenmeter), Weimer (1), Dosch.

11. Buchener Beachhandballturnier

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit.  Während das eigentliche Revier der Handballer der flächenelastische Schwingboden der Sport- und Spielhalle ist, wagen sich die Akteure und Akteurinnen jedes Jahr im Juli in den Sand. Mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison braucht es auch etwas Abwechslung, sodass vor allem für die Aktiven diese Tradition mittlerweile zum guten Ton gehört. Das besondere daran – sie laden sich Freunde, Familie und ehemalige Spielerinnen und Spieler ein und ermitteln in bunt gemischten Mannschaften den Buchener Beachhandball Stadtmeister. Mehr als zwei aktive Handballer die aktuell in einem Kader einer Handballmannschaft stehen sind nicht erlaubt, womit für Chancengleichheit gesorgt ist.

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