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Starker Buchener Auftritt wird nicht belohnt

Handball-Bezirksliga: Buchen unterliegt im Odenwaldderby knapp mit 31:27 – Nach Ostern zuhause gegen die HSG Hohenlohe

Buchen spielt stark, Buchen kämpft leidenschaftlich, Buchen zeigt tollen Teamgeist – und Mosbach gewinnt. In einem Derby, in welchem die Rollen im Vorfeld so klar verteilt waren wie lange nicht in den letzten Jahren, bringt der abstiegsbedrohte TSV Buchen den Aufstiegsaspiranten aus der Kreisstadt an den Rande einer Niederlage, hat aber am Ende beim 31:27 doch das Nachsehen. Zwei „Bonuspunkte“ im Abstiegskampf bleiben den Buchenern damit verwehrt und der TV Mosbach kann allmählich mit der Landesligaplanung beginnen. Starker Buchener Auftritt wird nicht belohnt weiterlesen

Lebenszeichen

Überdeutlicher Heimsieg gegen den TB Richen – Nächste Woche Derby gegen den TV Mosbach  

Der Spielplan des Buchener Handball-Bezirksligateams sieht in den verbleibenden Wochen der Saison 2017/18 eigentlich nur noch „Do-or-Die“ Partien vor. Nachdem man vergangene Woche eine deutliche Schlappe gegen den direkten Tabellennachbarn Flein hinnehmen musste zogen dunkle Wolken am Buchener Horizont auf. Von Auflösungserscheinungen war die Rede und der ein oder andere Beobachter attestierte dem Team eine desolate Leistung. Umso mehr Gewicht maß man der anstehenden Partie in eigener Halle zu. Allerdings waren die Gäste nicht gerade als Leichtgewicht zu bezeichnen und die Punkte konnten, so die Vorhersagen, bestimmt nicht im Vorbeigehen eingesammelt werden. Der kurzfristige Ausfall von Scharfschütze Sascha Weimer war kurz vor Spielbeginn das Sahnehäubchen auf der vermeintlich zähen Torte. 

Doch die Partie in der Sport- und Spielhalle stellte alle Vorhersagen auf den Kopf. Das Team von Coach Sebastian Wiener zeigte sich exzellent eingestellt auf die Spielweise des Turnerbundes. Nach einigen Partien, in denen die Akteure die taktische Marschroute ihres Trainers nicht umsetzen konnte, war die Lethargie wie weggeblasen. Von Anfang an dominierte eine agile Abwehrreihe die Offensive der Gäste und ein sehr stark aufgelegter Goalie Fabian Nirmaier verriegelte den Buchener Kasten. Folgerichtig wies auch die Hallenuhr eine Buchener Dominanz aus – 8:1 nach zehn gespielten Minuten. Nur langsam kamen die Gäste in Fahrt. Erst nach über zwanzig Minuten leuchtete eine fünf von der Anzeigetafel, doch da war der TSV schon enteilt. Die Richener, die ohne ihre Etatmäßige Lebensversicherung Gottstein antreten mussten, fanden kaum Mittel und Wege zählbares im Spielberichtsbogen eintragen zu lassen und so ging es mit einem beinahe schon schmeichelhaften 15:8 in die Katakomben. 

Im Schlussabschnitt versuchte der TSV weiter aufs Tempo zu drücken und so unterlief den Hausherren der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler. Alles in allem blieb aber die Kontrolle über die Partie stehts in Buchener Hand und näher als auf sechs Treffer konnten die Gäste aus dem Kraichgau nicht heranrücken. Die letzten zehn Minuten der Partie gehörten wieder vollständig dem TSV. Am Ende stand der befreiende und extrem wichtige 33:24 Heimsieg gegen den Tabellenfünften.  

Ein Erfolg der zur besten Zeit kommt. Schließlich steht in der nächsten Woche die Prestigeträchtige Partie in Mosbach an. Obwohl auch die Mosbacher in letzter Zeit Federn lassen mussten, ist die Favoritenrolle in diesem Derby klar verteilt und man fährt als klarer Underdog zum Neckar-Odenwald-Duell. Mit nun 13 Punkten auf der Habenseite robbt sich der TSV ein Stück näher heran als rettetende Ufer. Es stehen allerdings auch noch fünf Partien aus in denen die Buchener den Klassenerhalt möglichst schnell in trockene Tücher bringen will.  

Es spielten: Nirmaier (Tor), Djapa (Tor), Kraft (6), Große (5), Klajda (6), Beck, Weis (3), Kleinert, Schmitt (8/3), Röckel (5), Dosch 

Buchen bleibt auswärts sieglos

Handball-Bezirksliga: Mit der 32:26-Niederlage beim TV Flein II ist Buchen endgültig im Abstiegskampf angekommen – nächste Woche schwere Aufgabe gegen Richen

So langsam sind alle denkbaren Phrasen gedroschen. Geholfen hat das bislang wenig. Auch beim Kellerduell beim punktgleichen TV Flein II zog der TSV Buchen den Kürzeren und gerät damit weiter in die Bredouille. Lediglich drei Teams liegen im Bezirksligatableau noch hinter den Buchenern. Sollten weitere Mannschaften an Buchen vorbeiziehen, so droht der erneute Abstieg. Beim TSV müssen die Floskeln und Durchhalteparolen nun endlich Taten weichen.

An guten Vorsätzen im Vorfeld der Auswärtsfahrt ins Heilbronner Land mangelte es nicht. Das Team von Sebastian Wiener hatte im Verlauf der Woche gut trainiert und war entschlossen zwei Punkte aus Flein zu entführen. Im Hinspiel hatte man die Landesligavertretung des TV Flein über 60 Minuten im Griff und konnte die Partie für sich entscheiden. Hoffnung auf einen ähnlichen Verlauf machten am Samstag allerhöchstens die ersten Minuten, als Buchen eine solide Abwehr stellte und vorne gute Chancen erarbeiten konnte. Einzig die Verwertung jener Chancen war äußerst mangelhaft. Folge der zahlreichen Fehlwürfe war ein 5:2-Rückstand nach zehn Minuten. In der Folge berappelten sich Buchens Offensivkräfte jedoch, fanden zu mehr Präzision im Abschluss und verkürzten auf 7:6. Dieser Höhenflug war aber nur von kurzer Dauer und fand in der Disqualifikation von Philipp Kraft sein jähes Ende. Die Hausherren nutzten diese Schwächung des TSV Buchen aus und bauten ihren Vorsprung allmählich wieder aus. Flein spielte den besseren, wenngleich keineswegs glanzvollen, Handball. Der Halbzeitstand von 16:11 zugunsten der Heimmannschaft war damit leistungsgerecht.

Außer Reichweite war der TV Flein damit noch lange nicht – das zeigten die Anfangsminuten des zweiten Spielabschnitts. In mühevoller Kleinarbeit ließ Buchen den Rückstand auf drei Tore eindampfen und war damit in Schlagdistanz. Dann aber schlich sich einmal mehr der Fehlerteufel ins Buchener Spiel ein: technische Fehler, unpräzise Pässe und unvorbereitete Abschlüsse machten es den Gastgebern leicht, sich vorentscheidend abzusetzen. So war innerhalb von knapp fünfzehn Minuten der Vorsprung auf 28:18 angewachsen und es waren erste Zeichen von Resignation bei den Buchenern spürbar. Erst eine Ansprache des zu Recht restlos bedienten Sebastian Wiener rüttelte die Akteure nochmal auf. In einem letzten Aufbäumen zeigte Buchen – wenn auch zu spät – nochmal Moral und konnte etwas Ergebniskosmetik betreiben. Plötzlich gelangen wieder Angriffsaktionen, Kreisanspiele fanden ihr Ziel und Bälle den Weg ins Tor. An der dennoch deutlichen 32:26 Auswärtspleite änderte dies nichts mehr.

Buchen liegt nach 16 gespielten Begegnungen auf Rang 9 und ist damit weiter akut abstiegsgefährdet. In den verbleibenden sechs Spielen muss mindestens eben dieser neunte Platz gehalten werden, damit die Klasse sicher gehalten werden kann. Dazu müssen dringend Punkte her, beispielsweise nächsten Samstag im Heimspiel gegen den TB Richen. Leichter werden die Aufgaben danach nicht gerade: mit dem TV Mosbach und der HSG Hohenlohe warten anschließend der Tabellenzweite und –erste auf die Odenwälder, ehe es auf die Zielgerade der Saison geht.

Es spielten und trafen: Nirmaier (Tor), Djapa (Tor), Weber, Gremminger (5/2), Kraft (1), Große (4), Beck (2), Weis (2), Schmitt (5/4), Röckel (3), Weimer (3/1), Dosch (1)

Männer Bezirksliga: Es hat nicht sollen sein

Niederlage im Derby gegen Neckarelz – Nächsten Samstag gegen direkten Konkurrenten Flein

Ein Sieg wäre so wichtig gewesen für die Jungs von Sebastian Wiener, denn man hätte sich in Sachen Abstiegskampf ein wenig absetzen können, doch man steckt im unteren Tabellenbereich weiterhin fest und kämpft um den Klassenerhalt.

Das Spiel im heimischen Hexenkessel begann zugunsten für den TSV, man konnte sich in der 13. Spielminute durch einen stark spielenden Sascha Weimer mit 9:6 absetzen und sich einen kleinen Vorsprung gegen die favorisierten Neckarelzer erspielen. Daraufhin reagierte Jarko Pejic mit einer Auszeit um seine Mannschaft neu aufzustellen und dies gelang ihm auch, somit war innerhalb von 2 Spielminuten der Ausgleich wieder hergestellt und das Spiel entwickelte sich zu einem guten Handballspiel. Die Mannen in Grün konnten sich dann wieder mit 3 Toren absetzen, doch die HA ließ keine weiteren Tore mehr zu und konnten in der 24. Spielminute zum 14:14 ausgleichen. In den letzten 6 Minuten passierte dann relativ wenig, die beiden unparteiischen Schiedsrichter hatten das Spiel im Griff und lieferten bis zum Ende eine gute Leistung. Die HA ging durch das Tor von Marco Liegler mit 14:15 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann mit Powerhandball der HA Neckarelz, den sie konnten sich in binnen von 4 Spielminuten mit 15:20 absetzen und für Coach Wiener blieb nichts anders übrig als die grüne Timeoutkarte zu legen. Die Odenwälder konnte zwar wieder durch Janik Weis auf drei Tore herankommen, doch die HA konnte immer wieder die Buchener Abwehr überlisten und konnte diesen Vorsprung bis zur 48. Spielminute auch halten. Durch eine Zweiminutenzeitstrafe für die Gäste konnte der TSV das fast schon verlorene Spiel wieder umgestalten und man glich in der 51. Minute durch Christoph Schmitt, der den gegnerischen Torwart Tobias Rüdele von rechts außen zur Verzweiflung brachte, zum   27:27 aus.

Das Spiel war in den letzten sechs zu spielenden Minuten auf Messerschneide, man merkte beiden Mannschaften an, dass keiner einen Fehler machen wollte. Die Buchener Abwehr deckte sehr offensiv und dies schien sich auch zu lohnen, doch Robert Filipovic ließ sich von dieser Abwehr nicht behindern und brachte den TSV zu Verzweiflung, er traf aus dem Rückraum nach Belieben und war für den Sieg ausschlaggebend. Das Spiel ging für den TSV Buchen mit 33:34 verloren, ein Spiel das man auch hätte gewinnen können, wenn man die Chancen im Angriff eiskalt verwertet hätte. Trotzdem bleibt zu sagen, dass man sich nicht schämen muss, denn man hat sich nach großem Kampf zurückgekämpft und ein hart umkämpftes Derby verloren. Die HA hatte einfach das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und ohne Robert Filipovic würde die HA nicht da stehen wo sie jetzt steht.

Das verlorene Derby sollte man aus dem Kopf streichen und sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Schon am nächsten Samstag geht es zum direkten Konkurrenten TV Flein 2, dort muss ein Sieg Pflicht sein, denn man will so früh wie möglich den Klassenerhalt verbuchen.

 

Es spielten:

Nirmaier (Tor), Kraft (1), Gremminger (1), Große (2), Klajda (2), Beck (3), Zuzarovski, Weis (1), Kleinert, Schmitt (7), Röckel (7), Weimer (8), Dosch

Zeitstrafen: Buchen (4)

Neckarelz (5)

7- Meter: Buchen (6)

Neckarelz (6)

 

Schiedsrichter: Von Ow / Wipfler (ETSV Lauda)

Der erste Auswärtspunkt für den TSV

Unentschieden in Heilbronn nach vier Wochen Pause – Nächste Woche Derby gegen Neckarelz 

Was dieser Punkt Wert ist, wird sich in der Endabrechnung zeigen. Nur so viel vorab – er war mehr als verdient. Nach der langen Pause während der 5. Jahreszeit ging es für die Buchener Bezirksligamannschaft von Coach Wiener wieder mit dem Spielbetrieb los. In fremder Halle traf man auf die Truppe der TSG Heilbronn. Diese rekrutiert sich seit einiger Zeit aus ehemaligen Spielern des TSB Horkheim, die damals kollektiv den Verein wechselten. Tabellarisch handelte es sich um direktes Duell wobei der TSV Buchen im Feld zwischen Platz 7 und Platz 9 die wenigsten Spiele aufweist und somit noch gute Chance hat dem direkten Abstiegskampf zu entgehen. Im Kampf gegen das Abstiegsgespenst ging es also um einiges in der Sontheimer Sporthalle-Ost. Da kam es äußerst ungelegen das der TSV mit einem Grippegeschwächten Lazarett anreisen musste. Die taktischen Möglichkeiten auf der Bank waren also äußerst eingeschränkt.

Das im Hinterkopf der Mangel an Wechselmöglichkeiten mitspielte merkte man den Herren im grünen Auswärtsdress dann auch an. Behäbig begab man sich nach vorne und musste nach fünf gespielten Minuten auch den Führungstreffer der Gastgeber hinnehmen. Langsam aber sicher begab man sich dann aus der Deckung beziehungsweise voll in eben jene hinein. Beinahe bemitleidenswert zerschellten die Heilbronner Angriffsbemühungen wechselweise an der Buchener Defensive oder am gut aufgelegten Fabian Nirmaier im Buchener Kasten. Immer wieder über Konter oder überlegt vorgetragenes Angriffsspiel kamen die Buchener Gäste zum Torerfolg. Bis zur 25. Spielminute durfte der Unparteiische nur sechsmal auf Tor für die TSG Heilbronn entscheiden, während die souverän aufspielenden Buchener ganze 12 Mal netzten. Zur Halbzeit stand es 9:14 und man konnte mit der gezeigten Leistung fürs Erste durchaus zufrieden sein.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielte der TSV weiter souverän. Bis zum 9:16 setzte man sich ab und das Ziel „Auswärtssieg“ war in greifbarer Nähe. Es schlich sich zwar der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler ein, diese wurden jedoch kaum bestraft. Über 18:23 und 19:24 nahm das Spiel seinen Lauf. Selbst als die Hausherren ihre Moral noch einmal fanden und mit ihrem 23. Treffer auf zwei Tore heranrückten, hatte der TSV die passende Antwort und legte erneut zweimal nach. Ob beabsichtigt oder nicht, legte der bis dahin eigentlich souverän im Hintergrund leitende Unparteiische dann mehrere „unglückliche Auftritte“ hin. Zuerst diagnostizierte er einen zu geringen Abstand beim Anspiel nach Torerfolg, nur um kurz danach für eine Aktion der Abwehr im Raum ebenfalls eine kreative Zeitstrafe auszusprechen. Der Leitspruch, die Spieler ein Spiel entscheiden zu lassen war dem Schiedsrichter an diesem späten Sonntagnachmittag wohl nicht mehr im Gedächtnis.

Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass innerhalb der letzten zwanzig Spielsekunden für zwei gewöhnliche Handballdefensivaktionen weit vom Tor entfernt, gleich zweimal auf 7m-Strafwurf entschieden wurde. So kam es, dass die TSG Heilbronn mit dem Schlusspfiff auf 29:29-Unentschieden stellte und drei der letzte vier Tore von der 7m-Linie erzielte.

Ob der Punkt gegen die TSG Heilbronn nun ein gewonnener oder ein verlorener ist, darüber wird man sich, wie eingangs erwähnt, am Ende der Saison unterhalten müssen. Ob der TSV Buchen in diesem Spiel fair behandelt wurde, darüber kann man sich nach Ansicht des Spielberichtsbogens selbst ein Bild machen. Es sei an dieser Stelle auch gesagt, dass es kein einfaches ist, ein Handballspiel im Alleingang zu leiten. Nicht nur in den Profiligen hat sich die Geschwindigkeit des Handballsports immens gesteigert. Aber auch weil der Schiedsrichter genauso Sportler sein sollte wie die Spieler selbst, muss auch Kritik erlaubt sein, wie sie an den Spielern erlaubt ist. Allein deshalb ist es schön, dass man als Trainer, Spieler oder Schiedsrichter in der nächsten Woche die Chance hat es besser zu machen.

Abschließend ist sportlich festzuhalten, dass der TSV gerüstet scheint für den Endspurt der Saison. So langsam aber sicher kehren die von der Grippewelle gebeutelten Akteure wieder zurück in die Trainingshalle bevor am kommenden Wochenende das Derby-Rückspiel in den eigenen vier Wänden gegen die HA Neckarelz ansteht.

Es spielten: Nirmaier (Tor), Theobald (Tor), Kraft (3), Große (3), Zuzarovski (1), Beck (5), Schmitt (4), Röckel (5), Weimer (7/2), Dosch (1)

 

7m-Strafwürfe:         8 / 4                Zeitstrafen-Minuten:    2 / 12

Wieder fehlte nur ein kleines bisschen

Auswärts wieder keine Punkte – Beim Tabellennachbarn im Spiel vor der Faschenachtspause knapp geschlagen

 

Es ist die unangenehmste aller Situationen für Sportler, wenn sie eine Scharte nicht sofort wieder auswetzen können. Mit Niederlagen umzugehen lernt man im Verlauf eines Sportlerlebens typischerweise. Doch in den meisten Fällen kann man sich damit trösten, es am nächsten Tag oder am nächsten Wochenende wieder besser machen zu können. Für die Buchener Handballer allerdings verschiebt sich dieses nächste Mal um einen knappen Monat. Solange ist für sie nämlich Pause nach der erneuten Auswärtsniederlage am Wochenende. Zumal die Mannschaft nicht ohne Ambitionen, nach der starken Leistung gegen den HC Bad Wimpfen in der Vorwoche, nach Heilbronn aufgebrochen war. Gegen hilflose Stauferbären lieferte man in eigener Halle die bis dato beste Saisonleistung ab. Diese begründet breite Brust, wollte man auch in der Frankenbacher Leintalhalle präsentieren. Nach kurzer Eingewöhungsphase legte der TSV los und war von der ersten Minute ab in Führung. Beim Stand von 4:5 dann der erste kleine Dämpfer. Durch eine frühe Disqualifikation wurde die ohnehin dünne TSV-Bank weiter geschwächt.

Allerdings ließ sich die Buchener Mannschaft kaum aus dem Tritt bringen – Im Gegenteil. Bis zur Halbzeitpause baute man die Führung sogar noch weiter aus. Immer wieder hatten Große, Weimer und Weis eine Antwort auf die „Ein-Mann-Offensive“ der Heilbronner, die allein durch den überragenden Serkan Vurmaz im Spiel gehalten wurden. Mit 13:16 gingen die Teams in Kabine um den Fahrplan für die zweite Halbzeit festzulegen. Klare Marschroute des TSV Buchen, den ersten Auswärtserfolg der Saison einfahren. Doch das Blatt begann sich langsam aber sicher zu wenden. Nach bereits wenigen gespielten Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber ausgleichen und wie sollte es anders sein, durch Vurmaz zur 21:20-Führung einnetzen. Mittlerweile war die Partie zu einem „Shooter-Duell“ zwischen Sascha Weimer und Serkan Vurmaz geworden und es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Die einfacheren Tore gelangen dem TSV, doch die entscheidenden Würfe zur Führung wollten nicht gelingen. Immer wieder Unentschieden, nur damit der SV Heilbronn zum Ende hin per 7m-Strafwurf erneut in Front gehen konnte. In den letzten Minuten kam es dann ganz dick. Innerhalb von nur wenigen Sekunden mussten Große und auch Weis angeschlagen raus. Aber weiterhin blieb der TSV in Schlagdistanz und erzielte dann noch einmal den Ausgleich. Aber es sollte der letzte „Einstand“ des Spiels gewesen sein. In den verbleibenden beiden Spielminuten jubelte dann nur noch der SV Heilbronn über erfolgreiche Abschlüsse, während der TSV Buchen weiterhin auf die ersten Punkte in fremder Halle warten muss. 34:32 lautete das Endergebnis und auf der Buchener Bank fühlte man sich stark an das Spiel gegen den TB Richen erinnert, in dem man ebenfalls über mehr als dreiviertel der Spielzeit die Partie bestimmte, nur um am Ende mit leeren Händen dazustehen.

Für den TSV Buchen verbleiben nun noch neun Spiele um den Klassenerhalt zu sichern. Fünf davon in eigener Halle. Nachdem die Trauben in den vergangenen beiden Jahren in den Himmel wuchsen, hängen Sie eben nun auch hoch. Für Spieler und Trainer der Bezirksligamannschaft, heißt es das Kämpferherz weiterhin zu zeigen um die Klasse zu halten. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es allerdings erst wieder in vier Wochen. Dann steht erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Vielleicht gelingt ja dort der erste Coup der fortgeschrittenen Saison.

 

Es spielten: Theobald (Tor), Nirmaier (Tor), Kraus, Kraft (3), Gremminger, Große (8), Beck (2), Weis (4), Schmitt (3), Röckel (1), Weimer (11), Dosch

Die Narretei setzt Kräfte frei

Handball-Bezirksliga: Pünktlich zur Huddelbätzparty ruft der TSV Buchen die beste Saisonleistung ab und besiegt den HC Bad Wimpfen mit 39:27 – nächsten Samstag in Heilbronn

Die närrischen Tage stehen in der Bleckerstadt unmittelbar bevor und so hielt am vergangenen Samstag traditionsgemäß auch im Hexenkessel der Buchener Handballer die Narretei ihren Einzug. Als ebenso traditionell darf man es auch fast schon bezeichnen, dass die Jungs des TSV zur Huddelbätz-Party regelmäßig ganz besonders motiviert zu Werke gehen und so konnte den Buchenern in den letzten Jahren bei diesem Event nur ganz selten einmal ein Team Punkte abtrotzen. Obwohl mit dem HC Bad Wimpfen eine der Topmannschaften der Liga und somit ein ganz „dicker Brocken“ zu Gast war, konnte der TSV durch eine äußerst überzeugende Mannschaftsleistung die zwei wichtigen Punkte einstreichen und gewann überraschend deutlich mit 39:27. Die Narretei setzt Kräfte frei weiterlesen